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Frankfurter Ostermarsch 2009:

Schluss mit Kriegs- und Besatzungspolitik

Wir wollen die friedliche Lösung internationaler Konflikte, Abrüstung, Bekämpfung der Armut, Rettung der Umwelt, Soziale Gerechtigkeit, Durchsetzung der Menschenrechte und internationale Solidarität. Deshalb sind wir

.. gegen das NATO-Kriegsbündnis

das seinen 60. Jahrestag vor dem Hintergrund völkerrechtswidriger Angriffskriege und Interventionen feiert. Vor 10 Jahren war es der Krieg gegen Jugoslawien. Seit mehr als sieben Jahren führt die US-Politik in Afghanistan zu andauernder Eskalation des Krieges, mit zunehmend verstärkter Bundeswehr-Beteiligung. Die Anwesenheit fremder Besatzungstruppen verhindert einen zivilen Aufbau in Afghanistan. Eine dauerhafte friedliche Lösung kann nur durch Abzug aller ausländischen Truppen erreicht werden.

.. gegen neue Eskalationen und Kriegsdrohungen

Von Osteuropa über den Nahen Osten bis hin zu dem Kaukasus und Zentralasien entstehen immer mehr Konfliktzonen und Pulverfässer. Auch die derzeitige wirtschaftliche Krise trägt zu neuen Spannungen bei. Die Geschichte zeigt, dass sehr häufig in krisenhaften Zuspitzungen Kriege als „Befreiungsschlag“ oder zur „Verteidigung nationaler Interessen“ angezettelt wurden.

.. für einen lebensfähigen Staat Palästina

Die Lösung des Nahostkonfliktes erfordert gleiche Rechte aller Menschen in der Region auf eine menschenwürdige Existenz. Die seit Jahrzehnten andauernde, völkerrechtswidrige Abriegelung und kriegerische Aggression gegen Palästinensergebiete hat durch das Massaker an Zivilisten im Gaza-Streifen Anfang dieses Jahres einen neuen traurigen Höhepunkt erreicht. Wir arbeiten solidarisch mit palästinensischen und israelischen Friedenskräften zusammen und unterstützen die Forderungen nach zwei gleichberechtigten Staaten in den Grenzen von 1967.

.. für Demokratie und Menschenrechte statt „präventiven Sicherheitsstaat“

Mit ständig geschürter Anti-Terror-Hysterie sind weiter demokratische Grundrechte abgebaut worden. Diese Politik richtet sich auch gegen Flüchtlinge und Migranten, die von kriegerischen Konflikten und neokolonialer Ausbeutung in ihren Heimatländern betroffen sind. Wir unterstützen das internationale Recht auf Kriegsdienstverweigerung, das auch ein Asylrecht in Deutschland für ausländische SoldatInnen begründet.

.. für Aktivitäten zum Stopp von Waffenhandel und Rüstungsexport

Deutschland ist mittlerweile größter Waffenexporteur in der EU. Damit wird auch wesentlich zur Destabilisierung in Krisenregionen beigetragen. Wir unterstützen die weltweit laufende Kampagne für ein völkerrechtlich verbindliches Abkommen zur Unterbindung des Waffenhandels in Konfliktregionen.

.. für ökologische Konversion statt Kriegsvorbereitung in der Region

Die geplante Verlagerung des Hauptquartiers der US-Army nach Wiesbaden macht unsere Region noch mehr zur Drehscheibe für Kriegseinsätze. Unsere Forderung an die Landesregierung lautet deshalb: Keinerlei Unterstützung für ein US-Hauptquartier in Wiesbaden.

Wir fordern von der Bundesregierung:

  • Bundeswehr raus aus Afghanistan
  • Schluss mit den anderen Auslandseinsätzen
  • Abzug der US-Atomwaffen aus Deutschland und Schließung der Militärstützpunkte
  • Keine Militarisierung im Innern
  • Abrüstung statt Sozialabbau

An die Organisationen und Initiativen der hessischen Friedensbewegung

Liebe Freundinnen, liebe Freunde,

die vom 10. bis zum 13. April 2009 stattfindenden Ostermärsche sollen nach den vorausgehenden bundesweiten Aktionen gegen das NATO-Kriegsbündnis ein weiteres Zeichen setzen. Darüber hinaus wollen wir demonstrativ deutlich machen, dass die beabsichtigte Ausweitung des Kriegsgeschehens in Afghanistan, neue Eskalationen und Kriegsdrohungen, sowie die fortschreitende Militarisierung im Inneren auf unseren Widerstand stoßen. Der Frankfurter Ostermarsch 2009 steht unter der Überschrift: „Schluss mit Kriegs- und Besatzungspolitik“. Diesen Aufruf bitten wir zu unterstützen und zu verbreiten.

Der Beginn des Ostermarschabschlusses ist am Ostermontag, den 13.April 2009 an folgenden Orten geplant (Stand vom 22.02.2009):

10:30 Uhr Rödelheim, Bahnhof - 11.30 Uhr Bockenheimer Depot

11:00 Uhr Offenbach, Stadthof (Rathaus)

11:30 Uhr Niederrad, Bruchfeldplatz

11:30 Uhr Eschersheim, Am Weißen Stein

Von dort aus demonstrieren die Friedensinitiativen auf verschiedenen Routen zum Römerberg. Hier findet ab 13.00 Uhr die Antikriegskundgebung statt. Hauptredner ist Prof. Horst-Eberhard Richter. Ferner sprechen: Jürgen Grässlin (Bundessprecher DFG-VK) und Karola Stötzel (stellvertretende Vorsitzende GEW Hessen)

Der Aufruf zum diesjährigen Ostermarsch soll als Anzeige am Donnerstag, den 9. April 2009 erscheinen und von Organisationen und Initiativen aber auch von vielen Menschen aus der Friedensbewegung unterschrieben und unterstützt werden.

Ich/Wir unterstütze/n diese Anzeige und beteilige/n uns/mich mit einer Spende an der Finanzierung (Mindestbeitrag 15,- €, Organisationen und Initiativen 30,- €). Den Betrag werde ich auf das Ostermarsch-Konto Kt. Nr.: 2613655000 bei der SEB Frankfurt  (BLZ 500 101 11) Stichwort: „Ostermarsch“ überweisen.

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